Support für Windows 8.1

Supportende Windows 8.1

Lebenszyklus älterer Microsoft-Betriebssysteme

Supportende Windows 8.1

Microsoft gestaltet den Lebenszyklus seiner Betriebssysteme grundsätzlich in zwei aufeinanderfolgende Phasen: den allgemeinen Support und den erweiterten Support. In der Phase des allgemeinen Supports erhält das Betriebssystem nicht nur sicherheitsrelevante Updates, sondern auch funktionale Verbesserungen und neue Features. Diese Phase dient der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Systems im Alltagseinsatz.

Sobald der allgemeine Support endet, werden zwar weiterhin sicherheitsrelevante Updates zur Verfügung gestellt, jedoch keine neuen Funktionen mehr ergänzt. Dies markiert den Übergang in den erweiterten Support. Ist auch dieser zweite Abschnitt abgeschlossen, wird das Betriebssystem offiziell als „abgekündigt“ betrachtet. Das bedeutet, Microsoft stellt zu diesem Zeitpunkt sämtliche Unterstützungsleistungen ein – es werden keine Updates mehr ausgeliefert, auch dann nicht, wenn später neue Sicherheitslücken entdeckt werden. Für Nutzerinnen und Nutzer sowie Organisationen bedeutet dies, dass die Verwendung des Betriebssystems ab diesem Zeitpunkt mit erheblichen Risiken verbunden ist.


Das Ende von Windows 8.1

Windows 8.1 hat diesen vollständigen Lebenszyklus mittlerweile durchlaufen. Am 10. Januar 2023 endete der erweiterte Support durch Microsoft endgültig. Damit gilt Windows 8.1 seit diesem Datum als veraltet und wird nicht länger aktualisiert oder durch Sicherheitspatches geschützt. Das hat zur Folge, dass neu entdeckte Sicherheitslücken ungepatcht bleiben und potenziell von Schadsoftware oder Angreifern ausgenutzt werden können. Der fortgesetzte Einsatz von Windows 8.1 im produktiven Umfeld ist aus heutiger Sicht deshalb als unsicher und nicht mehr verantwortbar einzustufen.

Mit dem Supportende wird sich auch die Softwarelandschaft verändern. Immer mehr Programme, insbesondere solche mit aktiver Internetanbindung oder hohem Sicherheitsbedarf – wie Webbrowser (z. B. Google Chrome, Mozilla Firefox) oder Antivirenlösungen – werden ihre Kompatibilität mit Windows 8.1 einstellen. Hersteller solcher Programme garantieren in der Regel keine fehlerfreie Funktion mehr und konzentrieren sich auf unterstützte Betriebssysteme wie Windows 10 oder Windows 11.


Konsequenzen für die Verwendung von DISPONIC

Auch für die Softwarelösung DISPONIC ergeben sich aus dem Supportende von Windows 8.1 klare Konsequenzen. Die Anwendung wird in einem der kommenden Updates gezielt erkennen, wenn sie auf einem veralteten Betriebssystem wie Windows 8.1 ausgeführt wird. In diesem Fall erfolgt eine Warnung an die Nutzerin bzw. den Nutzer, dass das Betriebssystem nicht mehr unterstützt wird. DISPONIC empfiehlt daher ausdrücklich, das Betriebssystem zu wechseln und Windows 8.1 nicht weiter im produktiven Einsatz zu verwenden.

Administratoren haben allerdings die Möglichkeit, solche Warnmeldungen für einen begrenzten Zeitraum zu unterdrücken. Konkret lässt sich die Anzeige der Meldung für maximal 100 Tage aussetzen. Diese Übergangsfrist ist insbesondere für Unternehmen gedacht, die eine koordinierte und geordnete Umstellung auf ein neueres System planen.


Empfehlung

Vor dem Hintergrund der Sicherheitsrisiken und der fehlenden Kompatibilität mit zukünftigen Softwareversionen rät Microsoft ebenso wie die Entwickler von DISPONIC dringend dazu, Windows 8.1 nicht länger zu verwenden. Die Umstellung auf ein aktuelles und aktiv unterstütztes Betriebssystem wie Windows 10 oder Windows 11 sollte möglichst zeitnah erfolgen. Nur so kann gewährleistet werden, dass sowohl das System als Ganzes als auch Anwendungen wie DISPONIC weiterhin zuverlässig und sicher betrieben werden können.

Wenn du möchtest, kann ich dir auch noch Empfehlungen für die Planung einer Systemumstellung oder Hilfestellungen zur Migration auf Windows 10/11 mit Blick auf DISPONIC zur Verfügung stellen.

Warnmeldung für Betriebssysteme ohne Support

Ein kostenloses Upgrade von Windows 8.1 auf die Version 10 ist allerdings nach wie vor möglich und sollte auf jeden Fall durchgeführt werden.

 

Johannes Mehlhorn

IT-Berater
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